Schaeffler und der Börsengang
Die Krise als Katalysator

PremiumDie Krise hat die Schaefflers zu ihrem Glück gezwungen: Die neue Transparenz ist gut für den Familienkonzern . Mit dem Börsengang sollen neue Spielräume geschaffen werden. Doch der Zeitpunkt birgt Risiken. Eine Analyse.

DüsseldorfÜber lange Jahre war der Wälzlager-Spezialist Schaeffler ein typisches deutsches Familienunternehmen. Innovativ, erfolgreich – und total verschlossen. Arbeitnehmervertreter waren eher lästig. Verpflichtet sah sich das Management den Eigentümern. In der Krise rächte sich das. Als die Existenz nach Übernahme des dreimal größeren Konkurrenten Continental auf dem Spiel stand, gab es außerhalb des beschaulichen Städtchens Herzogenaurach nur wenig Verständnis für die Milliardärin, die auf Staatshilfe hoffte. Und investiert hätte damals wohl auch niemand in den extern schwer durchschaubaren Konzern.

Die Krise hat die Schaefflers zu ihrem Glück gezwungen. Maria-Elisabeth und ihr Sohn Georg zeigten, dass sie auch eine andere Qualität...

 
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