Schering-Ära geht zu Ende
Ohne Netz und doppelten Boden

Wenn sich am Mittwoch der Saal 2 des Berliner Congresscentrums leert, dürfte der Pharmahersteller Schering Geschichte sein. Die Aktionäre - allen voran der Bayer-Konzern, der über 95 Prozent der Anteile hält - werden per Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag das Ende eines Dax-Unternehmens besiegelt haben.

BERLIN. Lange hat Schering um seine Unabhängigkeit gekämpft - am Ende erfolglos. Schering-Chef Hubertus Erlen bedauert, dass ihm gegen Bayer kein Großaktionär helfen konnte.

Ist Schering nur ein weiteres Unternehmen, das der eigenen Schwäche zum Opfer gefallen ist? Hubertus Erlen bestreitet das. "Aus dem Geschäft heraus wäre Schering allein lebensfähig gewesen", sagte der scheidende Vorstandschef dem Handelsblatt. Im Gegenteil: Die Wettbewerbsfähigkeit zeige sich darin, dass Schering in allen wichtigen Märkten mit vielen Produkten die Nummer eins oder zwei sei.

So stellt das Unternehmen, das 1961 mit dem Marktstart der ersten Anti-Baby-Pille in Deutschland eine ganze Gesellschaft aufrollte, mit "Yasmin"...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%