Schicksal des Konzerns besiegelt
Bei Yukos haben jetzt Amerikaner das Sagen

Das Schicksal des Ölkonzerns Yukos ist besiegelt. Michail Chodorkowski könnte das gleiche Schicksal wie der Moskauer Medien-Unternehmer Wladimir Gussinski erleiden, der im Jahr 2000 unter dem Vorwand der Unterschlagung verhaftet worden war. Er kam nach drei Tagen frei, nachdem er ein Abkommen unterzeichnet hatte, in dem er sich zur Abgabe seines Imperiums verpflichtete.

mbr MOSKAU. Sein Unternehmen Media-Most ist seither liquidiert, der Fernsehsender NTW in Händen des halbstaatlichen Erdgasriesen Gazprom. In Moskau wurde gestern offen darüber spekuliert, dass Yukos möglicherweise große Ölfelder und Förderlizenzen an seinen staatlichen Konkurrenten Rosneft abtreten muss.

Bei Yukos selbst haben seit Samstag neue Männer das Ruder in der Hand: Der gerade erst kürzlich zum Chief Operation Officer bestellte 51-jährige Steven Michael Theede, der zuvor die Explorationsabteilung für die US-Ölfirma Conoco Phillips in Europa, Russland und am Kaspischen Meer geleitet hatte, lenkt den Konzern. Aufsichtsratschef Simon Kukes, der vom Konkurrenten TNK kam, schaltet sich nach Angaben des Finanzvorstands Bruce...

 
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