Schienenkartell
Voestalpine will Bahn entschädigen

Nach Absprachen beim Schienenverkauf und den Milliardenschäden für die Bahn will Voestalpine die Deutsche Bahn entschädigen. Allerdings gibt es dafür auch einen ganz einfachen Grund.

DüsseldorfDer Industriekonzern Voestalpine zeigt sich wegen seiner Beteiligung am Schienenkartell als reuiger Sünder. Der Deutschen Bahn hat das österreichische Unternehmen eine umfassende Aufklärung über die Machenschaften des illegalen Verbunds sowie eine zügige Entschädigung in Aussicht gestellt, wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfahren hat.

Voestalpine hat zusammen mit Thyssen-Krupp und anderen Stahlproduzenten über Jahre hinweg Mengen und Preise auf dem deutschen Schienenmarkt abgesprochen. Geschädigt wurde vor allem die Bahn, die jedes Jahr über 200.000 Tonnen Schienen bestellt.

In einer Excel-Tabelle haben die Kartellbeteiligten die jährlichen Mengen genau festgehalten, daraus lässt sich auch der Schaden ablesen. Da die Preise um bis...

 
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