Schlechtes Wetter in Nordamerika
Deutscher Umsatz belastet Coca-Cola

Der weltgrößte Softdrink-Hersteller hat im dritten Quartal einen deutlichen Rückgang seines Nettogewinns verzeichnet. Grund seien schwache Umsätze in wichtigen Märkten wie Deutschland, teilte Coca-Cola nach Börsenschluss mit.

HB CHICAGO. Unternehmenschef Neville Isdell führte die schwachen Umsätze in Deutschland, Nordamerika und anderen wichtigen Märkten unter anderem auf das ungewöhnlich schlechte Wetter in Nordamerika und regulatorische Änderungen in Europa wie die Einführung des Dosenpfandes in Deutschland zurück. Auch im vierten Quartal erwartet die Unternehmensführung auf den mehr als 200 Märkten ein schwieriges Geschäft.

„Ich bin mit dem Ergebnis des dritten Quartal nicht zufrieden“, sagte Neville am Donnerstag nach Veröffentlichung der Quartalszahlen. Für die drei Monate zum Ende September wies Coca-Cola einen Gewinn von 935 Millionen Dollar oder 39 Cent pro Aktie aus. Der Gewinn je Aktie schließe Belastungen von elf Cent je Aktie im Zusammenhang mit dem Dosenpfand in Deutschland ein, hieß es. Im Vorjahr hatte der Gewinn noch bei 1,22 Milliarden Dollar oder 50 Cent je Anteilsschein gelegen. Der Umsatz sei auf 5,66 Milliarden Dollar von 5,67 Milliarden Dollar im Vorjahr leicht gesunken, teilte Coca-Cola weiter mit.

Analysten hatten bei Coca-Cola im Durchschnitt einen Umsatz von 5,65 Milliarden Dollar und eine Gewinn je Aktie von 47 Cent erwartet. Im Quartalsbericht habe es keine großen Überraschungen gegeben, sagte Softdrink-Analyst Manny Goldman. Das Unternehmen habe noch viel zu tun, fügte er hinzu.

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