Schlüsselindustrie im Freistaat
Sachsen lockt große Autobauer

In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Automobilbranche zur Schlüsselindustrie in Sachsen entwickelt.

HB LEIPZIG. Weltweit tätige Konzerne wie Volkswagen, Porsche, und BMW errichteten Pkw- Standorte im Freistaat. Motorräder und Omnibusse werden außerdem in Sachsen hergestellt. In 450 Betrieben arbeiten rund 60 000 Menschen.

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche startete 2002 seine Produktion am Standort Leipzig. Seither wird hier der sportliche Geländewagen Cayenne montiert. Im Dezember 2006 folgte das Cayenne- Modell der zweiten Generation. Auch der Super-Sportwagen Carrera GT wurde bis zum Frühjahr 2006 in limitierter Serie in Leipzig produziert. Künftig rollt am einzigen ostdeutschen Porsche-Standort neben dem Cayenne der Viersitzer Panamera vom Band. Zu den bisher 400 Arbeitsplätzen kommen 600 hinzu.

Seit 2005 produziert BMW die 3er Reihe in Leipzig, wo die Münchner BMW AG damals rund 1,3 Milliarden Euro investierte. Seit 2007 wird in Leipzig auch ein dreitüriges Modell der 1er-Reihe montiert. Damit wird die Höchstauslastung von 650 Fahrzeugen pro Tag - die so genannte Kammlinie - erreicht. Aktuell arbeiten auf dem Werksgelände mehr als 5100 Beschäftigte, davon rund 2300 direkt bei BMW.

Die Volkswagen AG schuf mit der Ansiedlung an den Standorten Dresden, Chemnitz und Zwickau zusammen rund 7300 Arbeitsplätze. Gebaut werden Golf- und Passat-Limousinen sowie die Karosserie für die Luxusmarke Bentley. In der Gläsernen Manufaktur in Dresden wird das VW-Luxusmodell Phaeton montiert.

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