Schmiergeldaffäre
Vergleich: Siemens wird zur Kasse gebeten

Siemens steht in der Schmiergeldaffäre offenbar unmittelbar vor einem Vergleich mit den US-Behörden. Wie aus am Freitag eingereichten Gerichtsunterlagen hervorgeht, könnte das Unternehmen eine Geldstrafe in Höhe von rund 450 Millionen Dollar oder mehr zahlen.

HB WASHINGTON. Andere Quellen sprachen von Zahlungen über 800 Millionen Dollar. Dafür würden die Ermittlungen eingestellt. Siemens wolle sich dazu am Montag vor einem Gericht in Washington schuldig bekennen.



Ein Siemens-Sprecher wollte sich auf Anfrage nicht konkret zum Zeitpunkt einer abschließenden gerichtlichen Entscheidung äußern, bestätigte am Freitagabend aber, man stehe "kurz vor dem Abschluss der Untersuchungen durch die SEC und das US-Justizministerium". Ähnlich äußerte sich eine Siemens-Sprecherin in den USA. Das Justizministerium gab zunächst keine Stellungnahme ab. Wie aus Unternehmenskreisen verlautete, findet am Montag auch eine Sitzung des Aufsichtsrats zu dem Thema statt.



Das Justizministerium wirft Siemens vor,...

 
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