Schwache Binnennachfrage belastet
VDA glaubt an Beschäftigungszuwachs in der Autobranche

Trotz der Krise bei Opel will die Autoindustrie in diesem Jahr in Deutschland offenbar neue Stellen schaffen.

HB HAMBURG. "Es mag überraschen - doch diese Branche hat in den letzten zwöf Monaten mehr als 3 000 zusätzliche Jobs geschaffen und beschäftigt damit aktuell 782 000 Mitarbeiter", sagte Bernd Gottschalk, Präsident der Verbandes der Automobilindustrie (VDA) der Zeitung "Financial Times Deutschland".

Die aktuelle Entwicklung sollte nicht den Blick für die Realitäten verstellen, fügte Gottschalk im Hinblick auf die Krise bei Opel hinzu, wo bis zu 10 000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Diese Schlüsselbranche habe in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland 130 000 neue Stellen geschaffen.

Die Binnennachfrage ist nach Angaben des VDA-Präsidenten noch immer schwach. Der Auftragseingang sei seit mehr als vier Monaten aber steigend, und die deutschen Hersteller mit ihren attraktiven Produkten legten gegenüber den Importeuren im Markt zu. Noch erfreulicher sei die Nachfrage aus dem Ausland: Das Auslandsgeschäft läuft auf einen neuen historischen Höchststand von über 3,7 Millionen exportierten Pkw zu. Der Auftragseingang aus dem Ausland sei im Jahresverlauf um 3 % gestiegen. Deshalb zeigte sich Gottschalk zuversichtlich, dass in Deutschland in diesem Jahr erneut deutlich mehr als 5 Millionen Autos produziert werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%