Schwaches Umsatzwachstum
Ciba schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Schweizer Spezialchemiekonzern Ciba kommt bei der Umstrukturierung voran. Im ersten Halbjahr erzielte Ciba einen Gewinn von 103 Millionen Franken (64 Mio Euro) und schrieb damit wieder schwarze Zahlen. Dennoch kämpfenn die Schweizer weiter mit steigenden Rohstoffkosten und Preisdruck für seine Produkte.

HB BASEL. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften vor Restrukturierungskosten belief sich auf 155 Millionen Franken (plus 32 Prozent), wie das Unternehmen am Donnerstag in Basel mitteilte. In den ersten sechs Monaten 2006 war noch ein Verlust von 202 Millionen Franken angefallen.

Das Umsatzwachstum blieb schwach. Die Erlöse legten im ersten Halbjahr um zwei Prozent auf 3,3 Milliarden Franken zu. In lokalen Währungen betrug das Plus lediglich ein Prozent. Ciba begründete dies mit der Schwäche der Automobil- und Bauindustrie in Amerika und der Straffung der Produktpalette. Im gleichen Zeitraum stiegen die Preise für Rohstoffe wie Petrochemikalien oder Metalle um vier Prozent. Eine Anhebung der Verkaufspreise sei Ciba nur in Teilbereichen gelungen, hieß es in der Mitteilung weiter. Für das zweite Halbjahr kündigte der Konzern weitere Preiserhöhungen an.

Ciba befindet sich in einem Umbauprozess, der den Verkauf von Unternehmensteilen, die Schließung von Produktionsstätten und Stellenstreichungen umfasst. So wurde etwa im vergangenen Jahr die Textilchemiesparte verkauft. Das Restrukturierungsprogramm soll im Gesamtjahr 2007 Einsparungen in Höhe von 60 bis 70 Millionen Franken und bis 2009 Kostenentlastungen bis zu 500 Millionen Franken bringen.

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