Schwächelndes Rüstungsgeschäft
Rheinmetall korrigiert Prognose nach unten

Unverhofft kommt oft: Der kriselnde Konzern Rheinmetall muss aufgrund schwacher Umsätze im Rüstungsgeschäft seine Jahresprognose nach unten korrigieren. Dabei hatte es noch vor kurzer Zeit ganz anders ausgesehen.
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DüsseldorfDer Rheinmetall -Konzern hat wegen schwächelnder Rüstungsgeschäfte seine Jahresprognose gesenkt. Das Unternehmen peile nur noch ein operatives Ergebnis (Ebit vor Sondereffekten) von 150 Millionen Euro an, teilte der Konzern am Montag mit. Bislang waren bis zu 70 Millionen Euro mehr erwartet worden.

Unter anderem wegen der Verzögerungen bei Exportgenehmigungen werde der Rüstungsbereich das Geschäftsjahr wohl mit einem Verlust von zehn Millionen Euro abschließen. Bislang hatten die Düsseldorfer mit einen Gewinn von 65 bis 75 Millionen Euro gerechnet.

Die Autozuliefersparte werde hingegeben mit einem Gewinn von 180 Millionen Euro besser abschließen. Hier hatte Rheinmetall nur mit 155 bis 165 Millionen Euro gerechnet.

In den ersten neun Monaten steigerte der Konzern seinen Umsatz um neun Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel mit 23 Millionen Euro um 25 Millionen Euro höher aus als im Vorjahrszeitraum. Den kompletten Bericht legt Rheinmetall am 6. November vor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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