Premium „Schwierige Marktverhältnisse“ Siemens streicht weitere Stellen in Kraftwerkssparte

Ein Milliardenauftrag aus Ägypten verhinderte vor zwei Jahren einen größeren Jobabbau in der Kraftwerkssparte von Siemens. Doch nun müssen weitere Stellen gestrichen werden. Das Turbinenwerk in Berlin schaue in ein „schwarzes Loch“.
Die Nachfrage nach großen Turbinen ist weltweit schwach. Quelle: Getty Images
Konstruktion von Gasturbinen im Berliner Siemens-Werk

Die Nachfrage nach großen Turbinen ist weltweit schwach.

(Foto: Getty Images)

MünchenEs war ein Prestigeerfolg – und eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Vor zwei Jahren handelte Siemens-Chef Joe Kaeser in Ägypten den größten Auftrag in der Konzerngeschichte aus. Präsident Abdel Fattah Al-Sissi bestellte für insgesamt etwa acht Milliarden Euro inklusive Windkraftanlagen unter anderem drei Gaskraftwerke mit 24 Großturbinen der sogenannten H-Klasse. Das ist das Spitzenmodell.

 

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