Sektabsatz
Deutscher Sekt im Ausland beliebt

Sekt aus deutscher Produktion erfreut sich sowohl im Inland als auch im Ausland wachsender Beliebtheit. Vor allem durch den enorm gewachsenen Export ins Ausland haben die deutschen Sekthersteller beim Absatz deutlich zugelegt.

HB WIESBADEN. 2006 exportierten die deutschen Hersteller nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 28,4 Mill. Liter ins Ausland, das war ein Plus von 43,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Großteil (21,3 Mill. Liter) ging in die EU-Länder. Der Inlandsverbrauch stieg dagegen nur leicht um 1,5 Prozent auf 316,7 Mill. Liter. Darin sind auch importierte Schaumweine enthalten, erläuterten die Statistiker am Montag in Wiesbaden.

Insgesamt verkauften deutsche Hersteller und Importeure im vergangenen Jahr 345,5 Mill. Liter Sekt, Champagner und Prosecco, vier Prozent mehr als 2005. Der Absatz in Deutschland stieg im Vergleich zu 2005 um 1,5 Prozent auf rund 317 Millionen Liter, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Der Sektabsatz wird über die Schaumweinsteuer errechnet, die auch Obst- und Fruchtschaumweine umfasst. 2005 war der Sektabsatz erstmals seit 2001 wieder gestiegen. In den Jahren zuvor waren die Absatzmengen gesunken, am stärksten im Jahr 2002 mit einem Minus von 8,6 Prozent.

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