Siemens und Osram: Schwere Trennung von der Tochter

Siemens und Osram
Schwere Trennung von der Tochter

PremiumIm Fall Siemens-Osram agiert die Ex-Mutter Siemens unglücklich. Der Fall zeigt exemplarisch, wie heikel die Abspaltung von Konzernteilen sein kann. Auch Konzerne müssen loslassen können. Ein Leitartikel.

MünchenAls die Abspaltung des Lichtkonzerns Osram von Siemens Gestalt annahm, hatten Arbeitnehmervertreter einen Wunsch. Siemens solle vertraglich zusichern, langfristig als Ankeraktionär an Bord zu bleiben. Davon versprachen sie sich Schutz vor Heuschrecken oder einem Stellenkahlschlag unter einem neuen Eigentümer. Siemens behielt nach dem Spin-off eine Beteiligung von 17,5 Prozent.

Inzwischen sieht die Welt anders aus. Die Osram-Arbeitnehmer stehen ziemlich geschlossen hinter der Strategie des neuen Vorstandschefs Olaf Berlien. Und auf der anderen Seite steht Siemens, das von der neuen Strategie nicht viel hält. Der Streit kumulierte in dem Affront auf der Hauptversammlung, als Siemens gegen Berliens Entlastung stimmte....

 
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