Sonderbelastungen angefallen
Eli Lilly mit mehr Umsatz aber weniger Gewinn

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat für das zweite Quartal 2004 trotz deutlich höherer Umsätzen weniger Gewinn ausgewiesen, was das Unternehmen mit Einmalaufwendungen begründete.

HB NEW YORK. Der Reingewinn sei im Berichtsquartal auf 656,9 (Vorjahr 692,2) oder 0,60 Dollar je Aktie gesunken, teilte das in Indianapolis ansässige Unternehmen am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ergebnis je Aktie von 0,68 Dollar gerechnet. Den Gewinnrückgang begründete Eli Lilly mit Neubewertungen im Anlagevermögen, die zu Sonderbelastungen von 108,9 Millionen Dollar geführt hätten.

Die Umsätze seien das sechste Quartal in Folge zweistellig gewachsen, hieß es in der Mitteilung weiter. Sie stiegen um 15 Prozent auf 3,556 Milliarden Dollar. Neuere Medikamente hätten mit 350,4 Millionen Dollar rund zehn Prozent beigetragen. Mit dem Potenzmittel Cialis macht Lilly nicht nur Branchenprimus Pfizer und seiner Viagra-Pille Konkurrenz. Auch mit dem Bayer-Konzern und dessen mit GlaxoSmithKline vermarkteten Mittel Levitra steht Lilly hier im Wettbewerb.

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