Spanien
Seat bekommt dicke Finanzspritze

Die spanische Volkswagen-Tochter Seat hat von der Regierung des Landes eine Finanzspritze in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro zugesagt bekommen. Das Geld ist freigegeben. Doch die Sache hat ihren Preis.

HB MADRID. Mehrere Zeitungen berichteten am Samstag, der deutsche Autobauer solle mit den 100,7 Millionen Euro dazu bewegt werden, das neue Audi-Modell Q3 in Spanien bauen zu lassen. Nach einem Bericht der Zeitung "El Economista" war Industrieminister Miguel Sebastián am Mittwoch in Deutschland, um die VW-Führung davon zu überzeugen, den Q3 im Seat-Werk in Martorell im Nordosten Spaniens vom Band laufen zu lassen.

VW habe die Freigabe der Millionenhilfe verlangt. Nach Zeitungsberichten steht die Entscheidung, welche Fabrik den Zuschlag für den neuen Audi erhält, kurz bevor. Spanien ist nach Deutschland und Frankreich der drittgrößte Autoproduzent in Europa. Der spanische Staat will insgesamt 800 Millionen Euro in seinen von der Wirtschaftskrise besonders betroffenen Automobilsektor pumpen.

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