Spanische Pressestimmen
„Dies ist die schlechteste Lösung für Endesa"

Die spanische Presse ist von der Einigung zwischen Eon und seinen beiden Konkurrenten Enel und Acciona alles andere als begeistert und sehen das eigene Land als den großen Verlierer. Die Schuld dafür sehen sie vor allem bei der eigenen Regierung, mit der die Kommentatoren hart ins Gericht gehen.

„El País“: „Der 18-monatige Kampf um Endesa hat schwere Schäden verursacht. Es wird lange dauern, bis die Wunden verheilt sein werden.“

„El Mundo“: „Ein Schuss, zwei Treffer. Spaniens Regierung erledigt mit einem Streich die Übernahmeofferte von Eon und zugleich den Chef der Börsenaufsicht.“

„ABC“: „Dies ist die schlechteste Lösung für Endesa. Die spanische Regierung hat mit ihrem Interventionismus eines der großen Unternehmen des Landes ins Desaster geführt.“

„El Periódico“: „Das Übereinkommen von Eon, Enel und Acciona scheint vernünftig zu sein. Endesa wird nicht zerlegt, bleibt aber auch nicht wie bisher.“

„Expansión“: „Spaniens Ansehen hat schweren Schaden genommen. Ist dies der glückliche Ausgang, den Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero prophezeit hatte? Die Regierung hat sich so tollpatschig angestellt, dass dem größten spanischen Energiekonzern nun die Zerschlagung droht.“

„La Gaceta“: „Spanien ist der große Verlierer. Von nun an werden viele ausländische Unternehmen es sich drei mal überlegen, ob sie in Spanien investieren wollen.“

„Cinco Días“: „Die drei Vertragsparteien Eon, Enel und Acciona gewinnen mit dem Übereinkommen. Und obendrein müssen sie weniger Geld ausgeben, als sie ursprünglich veranschlagt hatten.“

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