Spanischer Baukonzern will Schwäche auf dem Heimatmarkt ausgleichen
Ferrovial baut auf Expansion in Osteuropa und Deutschland

Der spanische Baukonzern Ferrovial will wegen der zu erwartenden Schwäche auf dem Heimatmarkt verstärkt im Ausland expandieren. Vor allem Deutschland und Osteuropa seien strategisch wichtige Märkte, teilte das Unternehmen mit. Grund: In den Osten werden demnächst die meisten EU- Fördermittel für den Ausbau der Infrastruktur fließen.

scm MADRID. Ferrovial ist mit einem Börsenwert von fünf Mrd. Euro eines der größten Bauunternehmen in Europa. Nach dem Kauf der führenden polnischen Baufirma Budimex im Jahr 2000 wird der Konzern nun auch mit seiner Autobahnmaut-Managementfirma Cintra nach Polen gehen. Zudem hat Ferrovial den Zuschlag für den Bau zweier Autobahnen in dem Land bekommen.

In Deutschland wollen die Spanier ausschließlich bei Konzessionsprojekten dabei sein. Sie haben bereits an mehreren Ausschreibungen teilgenommen, bisher jedoch noch keinen Zuschlag bekommen.

Ferrovial verlagert Investitionen seit geraumer Zeit ins Ausland und diversifiziert zudem die Geschäftsbereiche. Hintergrund: „In Spanien wird die Baubranche nach einem starken Boom...

 
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