Sparprogramm geplant
Autokrise verdirbt Rheinmetall das Ergebnis

Der Rüstungs- und Autozulieferer Rheinmetall hat 2008 seine reduzierten Ergebnisziele knapp verfehlt. Während der Konzern im Rüstungsbereich zulegen konnte, belastete die Sparte Automotive das Ergebnis schwer.

HB DÜSSELDORF. Der operative Gewinn (Ebit) sank nach ersten Berechnungen im vergangenen Jahr auf 246 Mio. Euro nach 270 Mio. im Jahr zuvor, wie der Düsseldorfer Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Herbst hatte Rheinmetall bereits wegen der Autokrise sein Gewinnziel auf 250 bis 260 Mio. von 280 bis 290 Mio. Euro herunter geschraubt. Der Konzernumsatz ging 2008 um drei Prozent auf 3,869 Mrd. Euro zurück.

Während Rheinmetall im Rüstungsbereich teils kräftig zulegte und den operativen Gewinn um 21 Prozent auf 194 Mio. Euro verbessern konnte, halbierte sich das Ebit im Bereich Automotive auf 62 (Vorjahr: 120) Mio. Euro. Der Umsatz im Segment Automotive sank um knapp neun Prozent auf 2,055 Mrd. Euro und lag damit im Rahmen der eignen Planungen. Im Sog der weltweiten Autoabsatzflaute sei allein im Schlussquartal der Umsatz um 27 Prozent eingebrochen. Wegen der anhaltenden Krise arbeiteten inzwischen die Hälfte der weltweit 11 700 Automotive-Mitarbeiter in kurz. Zudem werde an dem bereits angekündigten Sparprogramm gearbeitet, das 2009 die Sachkosten um 50 Mio. Euro reduzieren soll.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%