Spielzeugproduzent
Lego baut Windräder vor Borkum

Die Holding Kirkbi will in einen Windpark des dänischen Betreibers Dong Energy einsteigen. Bis 2020 will Lego komplett mit erneuerbaren Energien produzieren. Das lässt sich der Figurenbauer viel kosten.
  • 0

KopenhagenDie Lego-Familie steigt in einen Windpark vor der Nordsee-Insel Borkum ein. Die Familien-Holding Kirkbi übernehme 32 Prozent an Borkum Riffgrund 1, teilte der Betreiber der Windfarm, die dänische Dong Energy am Donnerstag mit. Die Gruppe legt dafür umgerechnet rund 400 Millionen Euro auf den Tisch. Lego will seine Produktion bis 2020 vollständig mit erneuerbaren Energien betreiben.

Baubeginn für den Park rund 55 Kilometer nordwestlich der deutschen Nordseeküste ist im kommenden Jahr. Er soll 2015 mit 77 Siemens -Turbinen voll am Netz sein und 277 Megawatt produzieren. Das würde Angaben von Dong zufolge für 285.000 Haushalte reichen und den Bedarf von Lego auf Jahre hinaus mehr als abdecken. Ein weiteres Fünftel der Anteile verkauft Dong an eine Investmentfirma der Stiftung des dänischen Hörgeräteherstellers William Demant.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Spielzeugproduzent: Lego baut Windräder vor Borkum"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%