Sportartikel
Hinter Offerte für Umbro soll Nike stecken

Der Sportartikelgigant Nike greift offenbar nach dem britischen Rivalen Umbro: Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters steht der Weltmarktführer aus den USA hinter einem Herantreten an die Umbro-Führung.

HB LONDON. Umbro hatte zuvor bekannt gegeben, es bestünden Kontakte, die in einem Übernahmeangebot münden könnten. Der Name des Interessenten wurde jedoch nicht preisgegeben. Nike wollte sich nicht dazu äußern.

An der Londoner Börse schossen Umbro-Aktien zeitweise um rund 30 Prozent in die Höhe. Nike-Anteilsscheine verloren an der Wall Street derweil rund ein Prozent. Umbro - unter anderem Ausrüster der englischen Fußball-Nationalmannschaft - ist am Kapitalmarkt derzeit mehr als 300 Millionen Euro wert, ein Bruchteil des Nike-Firmenwertes.

In London wurde von Händlern und Analysten auch der größte britische Sporteinzelhändler, Sports Direct, ins Spiel gebracht. Ein Analyst sagte, das Unternehmen halte bereits 15 Prozent an Umbro und sei ein wahrscheinlicher Interessent. Sports Direct wollte sich nicht äußern. In mit der Situation vertrauten Kreisen hieß es aber, Sports Direct stehe nicht hinter der Kontaktaufnahme.

Als Interessenten kämen neben Finanzinvestoren auch die deutschen Sportartikel-Hersteller Adidas und Puma in Frage. Beide Konzerne haben aber derzeit mit anderen Zusammenschlüssen zu tun. Adidas hatte zuletzt in den USA für 3,2 Milliarden Euro Reebok übernommen. Puma gehört seit kurzem zum französischen Luxusgüterkonzern PPR.

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