Staatsanwälte ermitteln
Solar Millennium: Verdacht auf Insiderhandel

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Solartechnik-Hersteller Solar Millenium: Ein Aufsichtsratsmitglied soll von Insider-Informationen profitiert haben. Auch die Bafin befasst sich mit dem Fall.

DüsseldorfDer Solartechnik-Hersteller Solar Millennium ist wegen umstrittener Aktienkäufe seines Aufsichtsrats ins Visier von Staatsanwaltschaft und Börsenaufsicht geraten. Laut der „Süddeutschen Zeitung“ soll ein Aufsichtsratsmitglied des Erlanger Unternehmens ein größeres Aktienpaket zu einem Zeitpunkt gekauft haben, als nur Firmeninsider vom Wechsel des früheren EnBW-Chefs Utz Claassen an die Solar-Millennium-Spitze gewusst hätten.

Die Öffentlichkeit habe von dem kursrelevanten Führungswechsel erst später - nämlich am 15. Dezember 2009 - erfahren. Daraufhin habe eine starke Nachfrage nach Solar Millennium-Aktien eingesetzt, die Aktie erlebte einen Kurssprung. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth bestätigte Vorermittlungen seiner Behörde wegen des Verdachts auf verbotenen Insiderhandels mit Wertpapieren des...

 
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