Staatsanwaltschaft ermittelt
Millionenabfindung verfolgt Siemens

Die millionenschwere Abfindung, die Siemens seinem korrupten Manager Andreas Kley zugebilligt hatte, könnte das Unternehmen und einzelne Verantwortliche noch teuer zu stehen kommen. Die Staatsanwaltschaft schaut sich die Sache an. Der ehemalige Konzernchef Heinrich von Pierer müht sich um Schadensbegrenzung.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Sprecherin der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft bestätigte am Freitag einen Bericht der Zeitung „Die Welt“, dass ihre Behörde wegen der Abfindung Kleys in Höhe von 1,7 Mill. Euro Ermittlungen wegen Untreue prüfe. Sie wandte sich aber entschieden gegen die Darstellung, dass namentlich Ex-Siemens-Chef Heinrich von Pierer mit einem Verfahren rechnen müsse. Zunächst müsse einmal festgestellt werden, ob überhaupt eine Straftat vorliege und wer die handelnden Personen gewesen seien, erklärte die Justizsprecherin.

Im Kern geht es um 1,7 Mill. Euro Abfindung, die Siemens dem damaligen Finanzvorstand seiner Kraftwerkssparte für sein vorzeitiges Ausscheiden im Sommer 2004 zugebilligt hatte – und das,...

 
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