Stada-Chef Hartmut Retzlaff
„Wir sind das kleine gallische Dorf“

PremiumEr ist das Urgestein unter deutschen Konzernchefs: Hartmut Retzlaff führt den Pharmahersteller Stada seit 22 Jahren. Im Interview spricht er über die Übernahmewelle im Markt, Russland und seine millionenschwere Pension.

Er steht so lange wie kein anderer Dax- oder M-Dax-Chef an der Spitze eines börsennotierten Konzerns: Hartmut Retzlaff führt den hessischen Arzneimittelhersteller Stada seit nunmehr 22 Jahren als Vorstandsvorsitzender. Das gibt dem 61-Jährigen Selbstsicherheit: Von der M&A-Welle im Markt und der Kritik an seiner Pension jedenfalls zeigt er sich ziemlich unbeeindruckt.
Herr Retzlaff, im Generikamarkt herrscht Einkaufslaune. Marktführer Teva kauft das ehemalige Actavis-Geschäft, die jordanische Hikma die US-Generikasparte von Boehringer Ingelheim. Wer hat bei Stada angeklopft?
Momentan keiner, aber da bremst vermutlich unser Russlandgeschäft. Ansonsten gab es in den mehr als 22 Jahren, in denen ich Vorstandvorsitzender bei Stada...

 
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