Industrie
Stada gibt sich optimistisch für 2005

dpa-afx BAD VILBEL. Der Arzneimittelhersteller Stada hat nach einem zweistelligen Umsatz- und Gewinnplus im Auftaktquartal seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. "Aus heutiger Sicht können wir davon ausgehen, dass 2005 bei Umsatz und Ertrag das 10. Rekordjahr in Folge wird", sagte Stada-Vorstandsvorsitzender Hartmut Retzlaff am Donnerstag bei Vorlage der Zahlen. Er rechne für das Geschäftsjahr 2005 unverändert mit einem Konzerngewinn von mindestens 60 Mill. Euro. Umsatz und Ergebnis sollen 2005 ein zweistelliges Wachstum aufweisen. Eine leichte Verzögerung bei der EU-Zulassung gebe es bei dem Tumorvakzin Reniale, sagte ein Stada-Sprecher.

Die im MDax gelistete Stada AG übertraf beim Umsatz die Analystenprognosen, die im Schnitt mit 239 Mill. Euro gerechnet hatten. Dagegen lagen die Schätzungen beim Ebit (31,8 Mill. Euro) und beim Überschuss (18 Mill. Euro) über den von Stada präsentierten Zahlen. Angetrieben vom Generika-Geschäft kletterte das operative Ergebnis um neun Prozent auf 29,1 Mill. Euro, während der Überschuss von 15,3 Mill. Euro auf nunmehr 17,0 Mill. Euro anstieg. Der Umsatz erhöhte sich um 21 Prozent auf 245 Mill. Euro. Damit wies Stada den höchsten Quartalsumsatz der Unternehmensgeschichte aus.

Zu diesem Umsatzwachstum hätten insbesondere die Akquisition der russischen Nizhpharm mit 12,8 Mill. Euro beigetragen und das starke Wachstum des internationalen Geschäfts. Im Hauptsegment Generika steigerte Stada den Umsatz um 18 Prozent auf 174,8 Mill. Euro, während operativ ein Plus von 79 Prozent auf 27,2 Mill. Euro erzielt wurde. Das Markengeschäft (Grippostad, Ladival) verzeichnete der Konzern einen starken Umsatzzuwachs um 34 Prozent auf 52,8 Mill. Euro, während im Segment Spezialpharmazeutika der Umsatz mit 5,9 Mill. Euro auf Vorjahresniveau stagnierte. Als Begründung nannte Konzernchef Retzlaff den Preisdruck im Klinikgeschäft.

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