Stahlbranche
Arcelor-Mittal streicht 9000 Stellen

Der Stahlbranche geht es offenbar noch schlechter als bisher angenommen: Der Branchenprimus Arcelor-Mittal streicht bis zu 9000 Stellen und damit deutlich mehr als bisher bekannt. Ein weiterer Beleg dafür, dass die Stahlkocher derzeit Überkapazitäten haben.

HB BRÜSSEL. Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal will wegen der Konjunkturschwäche bis zu 9000 Stellen abbauen. Wie das niederländisch-französische Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sollen vor allem Mitarbeiter aus der Verwaltung auf freiwilliger Basis ausscheiden.

Nach Angaben eines Gewerkschafters vom Mittwoch plante Arcelor-Mittal noch am Donnerstag ein Treffen mit europäischen Betriebsräten in Luxemburg, wobei die geplanten Stellenstreichungen Thema sein könnten. In den USA hatte Arcelor-Mittal zuletzt bereits vor Stellenstreichungen gewarnt. Das Unternehmen begründete die Überlegungen mit der sinkenden Nachfrage nach Autos, Hausgeräten und Maschinen.

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