Stahlbranche
Thyssen-Krupp-Mitarbeiter protestieren

Vermutlich waren die rund 2500 Mitarbeiter von Thyssen-Krupp schon unterwegs, als die aktuellen Zahlen über der Stahlproduktion in Deutschland veröffentlicht wurden: Die sackt nämlich um die Hälfte ab. Auch wegen diesem Nachfragemangel muss Thyssen-Krupp sparen. Die Mitarbeiter sehen das anders und gingen heute auf die Straße.

HB DUISBURG. Mit einem bundesweiten Aktionstag haben nach IG Metall-Angaben mehr als 15 000 Mitarbeiter des Stahlkonzerns Thyssen-Krupp gegen einen drohenden Stellenabbau protestiert. Vor dem Stahlwerk in Bochum waren knapp 3 000 Beschäftigte an einer Mahnwache beteiligt. In einem Autokorso fuhren Stahlarbeiter mit 300 Wagen durch Duisburg, teilte die Polizei mit.

Die Arbeitnehmer fordern die Sicherung von Arbeitsplätzen und Einkommen beim größten deutschen Stahlkonzern sowie den Erhalt der Mitbestimmung. „Mit den Änderungen, die die Konzernspitze derzeit plant, dürfen keine Kapazitäten vernichtet werden, die beim kommenden Aufschwung wieder gebraucht werden“, sagte der IG-Metall-Bezirksleiter in Nordrhein Westfalen, Oliver Burkhard.

In Emden demonstrierten 1 500 Werftarbeiter...

 
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