Stahlfusion mit Tata
Thyssen-Krupp-Chef Hiesinger kämpft mit hitziger Belegschaft

PremiumÄrger für Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger: Die Arbeitnehmervertreter kündigen Proteste gegen die geplante Fusion der Stahlsparte mit dem Konkurrenten Tata an. Investor Cevian hält sich alle Optionen offen.

DüsseldorfHeinrich Hiesinger hat schon viele stürmische Zeiten bei Thyssen-Krupp erlebt: Kurz nach seinem Amtsantritt 2011 rettete er den Essener Traditionskonzern vor der Pleite. Ein Jahr später geriet der Verkauf der Edelstahlsparte fast zum Desaster. In den kommenden Wochen wird es aber besonders stürmisch: Es geht nicht nur um die Zukunft des Industriekonzerns, sondern auch um die von Hiesinger selbst.

Der Konzernchef würde am liebsten das Stahlgeschäft abtrennen und es mit der europäischen Stahltochter des indischen Tata-Konzerns fusionieren – stößt aber auf massiven Widerstand: Die Betriebsräte und IG Metall laufen seit Monaten gemeinsam dagegen Sturm, und auch kurz vor der...

 
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