Stahlhändler
Klöckner warnt vor schwachem dritten Quartal

Stahlhändler Klöckner & Co rechnet wegen mangelnder Nachfrage mit einer schwachen Geschäftsentwicklung im dritten Quartal. Schon im zweiten Quartal belastete der Preisverfall Europas größtem Stahlhändler.
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FrankfurtDer Stahlhändler Klöckner & Co warnt vor einer schwachen Geschäftsentwicklung im dritten Quartal. „Die Situation ist relativ kritisch. Wir sehen eine Nachfragedämpfung bei unseren Kunden. Der übliche Rebound nach der Sommerpause hat so nicht stattgefunden“, sagte KlöCo-Chef Gisbert Rühl dem DAF Deutsches Anleger Fernsehen laut einem Bericht vom Samstag. „Im September geht es normalerweise deutlicher aufwärts. Dieser Aufwärtstrend ist in diesem Jahr nicht so deutlich“, sagte er.

Im zweiten Quartal hatte der Preisverfall Europas größtem Stahlhändler zu schaffen gemacht. Der operative Gewinn war um mehr als die Hälfte auf 36 (Vorjahr: 78) Millionen Euro eingebrochen. Daraufhin hatte Rühl ein umfassendes Sparpaket sowie die Aufgabe von Geschäftszweigen mit einem Umsatzvolumen im mittleren dreistelligen Millionen-Bereich angekündigt.

Zudem ist das Ziel einer operativen Marge (EBITDA) von sechs Prozent in weite Ferne gerückt. „Wir haben gesagt, wenn die Wachstumsverlangsamung eintritt - und sie tritt ein - dann werden wir die Zielmarke auf keinen Fall in 2011 erreichen. Und bei Nullwachstum wird es auch 2012 schwierig“, räumte der Manager des MDax-Unternehmens ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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