Stahlkonzern
Voestalpine sichert sich Auftrag für Tiefsee-Pipeline

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine wird das Material für die Unterwasserpipeline vor der brasilianischen Küste liefern. Der Auftrag dürfte etwa hundert Millionen Euro wert sein - weitere könnten folgen.
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WienDer österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat einen Großauftrag für eine Unterwasserpipeline vor der brasilianischen Küste an Land gezogen. Das Unternehmen liefere bis März 2015 rund 120.000 Tonnen Grobblech für die Röhre, die ein Ölfeld des brasilianischen Konzerns Petrobras im Meer mit dem Festland verbinden solle, wie Voestalpine am Montag mitteilte. Angaben zum Auftragswert machte der Konzern nicht. Einem Insider zufolge dürfte das Volumen jedoch bei gut hundert Millionen Euro liegen.

Weitere Zuschläge für andere Pipelineprojekte könnten folgen, erklärte der Konzern. Derzeit gebe es Gespräche über Aufträge aus Russland - für die zweite Röhre der umstrittenen Pipeline South Stream - sowie in Mexiko und Indien. Für die erste South-Stream-Röhre liefert Voestalpine über den russischen Partner OMK ebenfalls Grobblech. Trotz des Baustopps in Bulgarien könne der Linzer Konzern den Auftrag wie geplant abschließen und will bald Gespräche über den Folgeauftrag für die zweite Röhre beginnen, sagte ein Sprecher.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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