Stahlproduzent
Salzgitter will Abhängigkeit von Stahl verringern

Die Salzgitter AG will seine Technologiesparte weiter ausbauen. Damit will das MDAX-Unternehmen unabhängiger vom Stahlgeschäft werden. Der Konzern plant jedoch keine Großakquisition.
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Düsseldorf Der Hüttenkonzern Salzgitter will die Abhängigkeit vom Stahlgeschäft mit einem Ausbau seiner Technologiesparte verringern. "Das Gewicht des Technologiebereichs könnte sich aus meiner Sicht mittelfristig verdoppeln", sagte der neue Vorstandsvorsitzende, Heinz Jörg Fuhrmann, dem Handelsblatt.

Dabei setzt er auch auf Akquisitionen, die am bestehenden Geschäft angedockt werden könnten. Die Tendenz geht dabei zu nicht-börsennotierten Firmen, die günstiger seien. "Ein gutes Geschäft findet im Stillen statt", sagte Fuhrmann

Großakquisitionen plant Fuhrmann, der den Vorstandsvorsitz im Februar von Wolfgang Leese übernommen hat, indes nicht. „Wir wollen finanziell absolut solide bleiben.“ Schulden würde er daher nicht gerne machen, sagte der Salzgitter-Chef. Derzeit lagert in den Kassen des zweitgrößten deutschen Stahlproduzenten mehr als eine Milliarde Euro.

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