Stahlzulieferer
SKW wagt optimistischen Blick auf 2012

Ähnlich wie der Stahlkonzern Salzgitter spürt auch der Zulieferer SKW keine Anzeichen einer nahenden Krise. Beim Gewinn konnte das Unternehmen um knapp 40 Prozent zulegen und verspricht eine "attraktive" Dividende.
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MünchenDer Stahlzulieferer SKW Stahl-Metallurgie zeigt sich von der aufziehenden Konjunkturkrise unbeeindruckt. In den ersten neun Monaten sei der Umsatz dank der hohen Nachfrage nach Stahlveredelungsstoffen und neuer Werke um 14 Prozent auf 324,7 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Gewinn kletterte sogar um knapp 40 Prozent auf acht Millionen Euro.

Vorstandschefin Ines Kolmsee bekräftigte die Prognosen, wonach ihr Haus im Gesamtjahr einen Umsatz von über 380 Millionen Euro anpeilt: „Wenn sich das Umfeld nicht weiter verschlechtert, ist die SKW Metallurgie auf Kurs, die Ziele für 2011 zu erreichen. Die neuen Werke in Bhutan und Russland entwickeln sich nach Plan und werden in 2012 für einen deutlichen Ergebnisschub sorgen“, erklärte sie. Bisher sei die Nachfrage robust, auch die Stahlkonjunktur 2012 sehe nicht schlecht aus. Da im kommenden Jahr die Investitionen geringer ausfallen würden, dürften sich die Aktionäre schon auf eine „attraktive Dividende“ für 2012 freuen.

Weniger erfreulich war für SKW ein Zwischenfall in China, der dem Unternehmen knapp 800.000 Euro kostete. Dort saßen die SKW-Einkäufer einem Betrüger auf. Bestellte Rohstoffe hatten nicht die verabredete Qualität, sagte ein Firmensprecher. SKW versuche zwar, das Geld zurückzubekommen, aber das sei schwierig.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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