Steinhoff beschäftigt 20 000 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten
Steinhoff-Gruppe übernimmt Hukla Polstermöbel

Die deutsch-südafrikanische Steinhoff-Gruppe übernimmt große Teile der Produktion des insolventen südbadischen Polstermöbel-Herstellers Hukla.

HB STUTTGART. Steinhoff, nach eigenen Angaben der drittgrößte europäische Möbelhersteller, werde 580 bis 600 der zuletzt 1 250 Mitarbeiter von Hukla übernehmen, darunter 90 bei einer Tochtergesellschaft in Torgelow, teilte Hukla-Insolvenzverwalter Stefano Buck am Donnerstag mit. Er hatte eine Frist bis Mitte September für den Verkauf gesetzt. Hukla hatte Anfang Juli überraschend Insolvenz angemeldet, nachdem Gesellschafter Hans-Jürgen Klaussner über Jahre vergeblich 75 Mill. Euro in die Firma gesteckt hatte. Der Umsatz hatte sich zuletzt auf 120 Mill. Euro halbiert.

Am Firmensitz in Gengenbach sollen weiterhin Polstermöbel produziert werden, in Haslach im Schwarzwald Matratzen und in Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern so genannte „Relax-Möbel“, wie Steinhoff bestätigte. Steinhoff beschäftigt nach eigenen Angaben 20 000 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten. Die Aktie des 1965 gegründeten Unternehmens mit Sitz in Westerstede bei Bremen ist seit 1998 an der Börse in Johannesburg notiert.

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