Stellenabbau bei Gebäudetechnik-Sparte
ABB will erst sanieren und dann verkaufen

Um die derzeit nicht profitable Sparte Gebäudetechnik des Technologiekonzern ABB fit für einen Verkauf zu machen, soll bis Ende 2003 die Beschäftigtenzahl von derzeit etwa 2000 auf rund 1800 reduziert werden.

HB MANNHEIM. Die weitere Absenkung hänge vom Zeitpunkt der Veräußerung ab, sagte ein Sprecher des Mannheimer Unternehmens am Montag. Nach IG Metall-Angaben ist geplant, die Zahl der Beschäftigten bis Ende 2005 auf 1250 herunterzufahren. Arbeitgeber und Gewerkschaft hatten am Montag über einen Sozialplan verhandelt.

ABB will nach tiefroten Zahlen im vergangenen Jahr mit einem umfangreichen Sparkonzept mit Standortschließungen und einem weit reichenden Stellenabbau 2005 wieder in die Gewinnzone kommen. Bis Ende 2004 soll die Zahl der Beschäftigten von 15 855 im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres auf 12 500 abgesenkt und die Zahl der Standorte bundesweit von 115 auf 55 verringert werden.

Zu der Stellenreduzierung beitragen sollen auch der Verkauf der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Sparte Gebäudetechnik sowie Ausgliederungen. Mit dem Umbaukonzept will ABB in Deutschland jährlich rund 150 Mill. € einsparen. Ende vergangener Woche hatte das Unternehmen angekündigt, in Deutschland aus dem Kabelgeschäft auszusteigen. Bis Ende des Jahres soll die ABB Energiekabel GmbH in Mannheim mit rund 350 Beschäftigten entweder verkauft oder geschlossen werden.

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