Streit mit VW-Betriebsrat
Porsche schießt sich auf Peters ein

Der Sportwagenbauer Porsche schießt sich im Mitbestimmungsstreit mit dem VW-Betriebsrat auf den ehemaligen IG-Metall-Chef Jürgen Peters ein. Der Vorwurf: Tatsächlich gehe es derzeit um Machtspiele in der Gewerkschaft anstatt um eine Einigung.

HB FRANKFURT. Peters, der Vizechef des VW-Aufsichtsrates ist, wolle keine Einigung, sagte Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück dem Magazin "Der Spiegel". "Es geht um Machtspiele. In der IG Metall muss deshalb geklärt werden, wer jetzt bei den Verhandlungen dazustößt", sagte Hück. Ständig gebe es neue "Knackpunkte" in den Verhandlungen.

"Es sieht danach aus, als würde jemand im Hintergrund alles torpedieren, weil er keine Einigung will." Wenn Peters am Verhandlungstisch sitze, müsse auch sein Nachfolger an der Gewerkschaftsspitze, Berthold Huber, dazukommen.

Bereits in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Dienstag hatte Porsche-Finanzchef Holger Härter gegen Peters geschossen: "Die Rolle von IG-Metall-Funktionär...

 
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