Strenge Kontrollen wegen Dieselaffäre
VW bekommt einen neuen Oberaufseher

PremiumVolkswagen hat gegenüber der US-Justiz seine Schuld in der Dieselaffäre eingestanden. Der Konzern wird nun drei Jahre lang streng überwacht. Für Lügen haben sich die Kontrolleure besonders drastische Strafen ausgedacht.

DüsseldorfFür den Volkswagen-Konzern ist es keine angenehme Situation. Der Wolfsburger Autohersteller hat sich in der Dieselaffäre zwar weitgehend mit den US-Justizbehörden verständigt und zahlt insgesamt fast 20 Milliarden Euro. Doch allein mit der Überweisung der Buße ist es nicht getan. Für Volkswagen beginnt zugleich eine dreijährige Bewährungsfrist.

Der VW-Konzern muss sich einer eingehenden und anhaltenden Kontrolle der US-Behörden unterwerfen – andernfalls hätte das Justizministerium in Washington der Einigung mit dem Autohersteller nicht zugestimmt. Fast überall im Unternehmen dürfen künftig aus den USA entsandte Aufpasser mit am Tisch sitzen. Die Zielsetzung ist klar: „Ähnliche Verstöße müssen in Zukunft verhindert...

 
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