Industrie
Stromkonzern EDF verdient deutlich besser

Mit dem näher rückenden Börsengang steigen bei dem französischen Stromkonzern Electricite de France (EDF) auch die Gewinne. Im ersten Halbjahr profitierte der Konzern dabei von deutlich gestiegenen Energiepreisen. Zugleich berief das Unternehmen eine Aktionärsversammlung ein, um die Grundlage für diese geplante Privatisierung zu legen.

HB PARIS. Der Netto-Gewinn bis Ende Juni sei auf 2,13 Mrd. € von 1,72 Mrd. € im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das an die Börse strebende staatliche Unternehmen am Montag mit. Die Erträge vor Zinsen, Steuern, Amortisationen und Abschreibungen (Ebitda) hätten um 5,8 % auf 7,55 Mrd. € zugelegt. Die Umsätze seien im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 % auf 25,2 Mrd. € gestiegen, hieß es weiter.

Zugleich bestätigte die EDF-Führung, ein Aktionärs-Treffen angesetzt zu haben, bei dem über eine geplante Kapitalerhöhung abgestimmt werden solle. Ein Vertreter der Gewerkschaft hatte zuvor berichtet, die Versammlung solle am 10. Oktober abgehalten werden. Ein EDF-Sprecher wollte diesen Termin allerdings nicht bestätigen. Das Datum hänge von der Entscheidung der Regierung über den geplanten Börsengang des Konzerns ab, erklärte er.

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