Talfahrt beschleunigt
Europäischer Automarkt schrumpft stark

Abgesehen von Deutschland geht die Nachfrage nach Neuwagen in allen großen Märkten zurück. Im Januar verzeichnete der Branchenverband ACEA für Westeuropa ein zweistelliges Minus beim Absatz.
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DüsseldorfDie Talfahrt auf dem europäischen Automarkt hat sich im Februar beschleunigt. Im Vergleich zum Vorjahrsmonat kamen in den 27 EU-Staaten und den drei EFTA-Staaten Island, Norwegen und der Schweiz 923.381 Neuwagen auf die Straßen, ein Minus von 9,2 Prozent, wie der europäische Branchenverband ACEA am Donnerstag mitteilte. Besonders stark schrumpfte der Automarkt in Westeuropa - die Zahl der verkauften Autos sank um 10,2 Prozent auf 862.854.

Damit waren die Rückgänge noch stärker als im Januar, als in den EU-Staaten und den EFTA-Ländern ein Minus von 6,6 Prozent und in Westeuropa von 7,9 Prozent verzeichnet wurde.

Die Nachfrage nach neuen Autos ging in allen großen Märkten zurück mit Ausnahme von Deutschland, wo die Zahl der verkauften Autos stagnierte. In Frankreich stand jedoch ein Minus von 20,2 Prozent zu Buche, in Italien von 18,9 Prozent, in Großbritannien von 2,5 Prozent und in Spanien von 2,1 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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