Teilbereiche
MAN stellt Kurzarbeit auf den Prüfstand

Der Lastwagen- und Maschinenbauer MAN spürt offenbar zumindest bei einigen Segmenten Boden unter den Füßen. In Teilbereichen könnte die Kurzarbeit im Sommer beendet oder reduziert werden, heißt es.

HB MÜNCHEN. Dies werde geprüft, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person dem Magazin "Euro am Sonntag". So könnte die Kurzarbeit im Werk im österreichischen Steyr ab Sommer verringert werden. An dem Standort produziert der Konzern leichte und mittelschwere Lastwagen.

Damit deutet sich dem Bericht zufolge nach der steilen Talfahrt der vergangenen Monate eine allmähliche Stabilisierung an. Zudem könnten die Beschäftigten in der Abteilung für Ersatzteile in Dachau ab Sommer wieder zur regulären Wochenarbeitszeit von 37 Stunden zurückkehren, wie die Zeitung erfuhr. Im ersten Halbjahr hatte der Konzern in diesem Bereich noch 30 bis 40 Tage Kurzarbeit verordnet.

In der Produktion der schweren Lkw-Baureihe plant MAN der Zeitung zufolge allerdings auch für die zweite Jahreshälfte Kurzarbeit im Umfang der ersten sechs Monate. Von Januar bis Juni sollen die Bänder an 70 Tagen ruhen. Ein Konzernsprecher wollte sich auf Anfrage nicht äußern und verwies auf jüngste Aussagen von Konzernchef Hakan Samuelsson. Er hatte Ende April gesagt, er sehe noch keine Anzeichen einer Besserung für die Branche.

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