Telefon-Hersteller
Siemens und Arques legen Gigaset-Streit bei

Jahrelang hatten sich Siemens und die angeschlagene Beteiligungsgesellschaft Arques über den Telefon-Hersteller leidenschaftlich gestritten. Jetzt soll der Dauerzwist mit einem Vertrag bis Mitte Dezember enden. Demnach würde sich Siemens von seinen restlichen Gigaset-Anteilen trennen.
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HB MÜNCHEN. Siemens und die Beteiligungsgesellschaft Arques wollen ihren Streit über den Telefon-Hersteller Gigaset beilegen. Bis Mitte Dezember solle ein Vertrag ausgearbeitet und unterzeichnet werden, der den jahrelangen Zwist auflöst, teilte Arques in München mit.

Eine entsprechende Absichtserklärung sei am Freitag von beiden Seiten verabschiedet worden. Das Schiedsverfahren ruht unterdessen und soll bei einer endgültigen Einigung zu den Akten gelegt werden.

„Unter bestimmten Bedingungen kann Arques dann noch in 2010 ihre Option zum Erwerb der restlichen Anteile an der Gigaset ausüben“, hieß es weiter. Siemens äußerte sich ähnlich: Sollten die Bedingungen erfüllt werden, werde sich der Dax-Konzern von seinem restlichen Gigaset-Anteil von knapp 20 Prozent trennen.

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