Thyssen-Krupp
Alte Korruptionssünden, neue Probleme

PremiumJahrelange Schmiergeldzahlungen beim Verkauf von U-Booten holen Thyssen-Krupp ein. Dokumente zeigen, wie ungeniert die Konzernmanager agierten. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss nun gründlich aufräumen.

Essen/FrankfurtKrupp-Patron Berthold Beitz wollte vom Militärgeschäft nichts mehr wissen. Als sein Konzern zur Jahrtausendwende mit Thyssen fusionierte, verfügte er: Waffen solle das neue Unternehmen nicht mehr bauen. Die Manager verkauften daraufhin hastig etliches Rüstungsgeschäft. Bei Thyssen-Krupp verblieb die Fertigung von Kriegsschiffen, später kam der Kieler U-Boot-Bauer Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) hinzu. Thyssen-Krupp Marine Systems ist eine Marktgröße. 

Dieses Erbe bereitet aber nun dem Essener Mutterkonzern und seinem Vorstandschef Heinrich Hiesinger Probleme. Beim Verkauf von U-Booten und Schiffen ist dem Unternehmen offenbar jedes Mittel recht gewesen – das belegen Unterlagen, die dem Handelsblatt vorliegen. Vor Gericht sind bereits Schmiergeldzahlungen für...

 
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