Thyssen-Krupp
Aufsichtsrat besiegelt Verkauf der Edelstahlsparte

Der Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum des Industriekonzerns ThyssenKrupp an Outokumpu ist in trockenen Tüchern. Der Aufsichtsrat stimmte am Dienstag zu. Für einige Hundert Beschäftigte hat das bittere Konsequenzen.

DüsseldorfDer Aufsichtsrat von ThyssenKrupp hat am Dienstagabend dem milliardenschweren Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum an den finnischen Outokumpu-Konzern zugestimmt. Der Konzern wolle nun die Transaktion bis Ende 2012 über die Bühne bringen, teilte das Unternehmen nach der Sitzung des Kontrollgremiums am Abend zudem mit. ThyssenKrupp solle einen Sitz im Verwaltungsrat von Outokumpu erhalten. „Wir sind vom mittel- bis langfristigen Wertsteigerungspotenzial überzeugt.“ Der Essener Mischkonzern bleibe daher signifikant an dem Unternehmen beteiligt.

In der Nacht auf Dienstag hatten sich die Arbeitnehmervertreter mit den beiden Unternehmen geeinigt. Danach werden betriebsbedingte Kündigungen für vier Jahre ausgeschlossen und die deutschen Standorte ebenso lange gesichert....

 
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