Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger
„Nichts zu tun war keine Option“

PremiumThyssen-Krupp tut sich mit Tata Steel zusammen. Konzernchef Heinrich Hiesinger spricht im Interview über die Perspektiven für das Stahlgeschäft, die Sorgen der Belegschaft, mögliche Zukäufe und seinen inneren Antrieb.

Bei Heinrich Hiesinger hat am Mittwochmorgen um 4.30 Uhr der Wecker geklingelt. Wenig später saß der 57-Jährige in seinem Vorstandsbüro, um wichtige Politiker per Telefon persönlich über die geplante Fusion der Thyssen-Krupp-Stahlsparte mit Tata Steel Europe zu informieren. Von Müdigkeit war bei dem Konzernchef nichts zu erkennen, als er sich ein paar Stunden danach zum Interview mit dem Handelsblatt traf. Hiesinger sprach über seine wohl wichtigste Aufgabe in seinem Berufsleben: Thyssen-Krupp stabil für die Zukunft aufzustellen. Neben der Trennung vom Stahl gehören dazu für ihn auch Zukäufe.

Herr Hiesinger, nach fast zwei Jahren Verhandlungen soll die Stahlsparte von Thyssen-Krupp...

 
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