Transfergesellschaft soll Kündigungen vermeiden
Stellenabbau bei Opel nimmt Konturen an

Im Konflikt um ein Sparpaket beim Autobauer Opel zeichnen sich weitere Umrisse eines möglichen Kompromisses ab. Laut Unternehmenskreisen könnte eine vierstellige Zahl von Arbeitsplätzen im Rahmen des Sparprogramms über eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft abgewickelt werden.

hz HB FRANKFURT/M. Derzeit werde über die konkrete Ausgestaltung der Gesellschaft gesprochen. Nur ein geringfügiger Teil des geplanten Stellenabbaus werde dagegen über Altersteilzeit erfolgen. Voraussichtlich weniger als 1 000 Stellen könnten durch Altersteilzeitmodelle sozialverträglich abgebaut werden, da dieses Modell bereits zuvor ausgiebig genutzt worden sei, hieß es.

Der Europa-Vizechef des Mutterkonzerns General Motors (GM), Carl-Peter Forster, betonte, es würden sozialverträgliche Lösungen zur Sanierung des verlustreichen Unternehmens angestrebt. Die Verhandlungen wurden gestern nach einer Aufsichtsratssitzung auf Spitzenebene fortgesetzt. Das Unternehmen hofft auf ein Ergebnis in diesem Jahr. GM will bei seiner Tochter 10 000 Stellen streichen und in Europa 500 Mill. Euro einsparen.

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