Trennung von Lokbau möglich
Vossloh-Chef will zukaufen

Der Chef des Verkehrstechnikkonzerns Vossloh, Gerhard Eschenröder, korrigiert die Strategie und hält Ausschau nach Akquisitionen.

dpa-afx FRANKFURT. "Wir werden Unternehmen, die zu uns passen gezielt ansprechen und nicht warten, bis etwas auf den Markt kommt", sagte der Chef des im MDax notierte Unternehmens der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe). Es sei auch denkbar, ein neues Geschäftsfeld aufzubauen. "Aus eigener Kraft können wir derzeit 300 Mill. Euro für Firmenkäufe aufbringen."

"Es geht nicht darum, das Unternehmen komplett umzudrehen. Aber eine Kurskorrektur ist schon deshalb nötig, weil der operative Gewinn seit vier Jahren schrumpft", sagte Eschenröder. "Wir müssen uns fragen, ob das eine oder andere, was wir heute machen, tatsächlich zu uns passt. Das gilt beispielsweise für den Bau von Lokomotiven." Zwischen dem Geschäft und den Gleisbau-Aktivitäten gebe es keine Synergien. Zudem sei die Produktion von Lokomotiven sehr kapitalintensiv und starken Auftragsschwankungen unterworfen.

Defizite sieht der Vossloh-Chef in der Internationalisierung des Unternehmens. Vossloh erwirtschafte 85 Prozent des Umsatzes in Europa. Wachstumschancen besitze die Bahntechnik jedoch vornehmlich in Amerika und Asien. Eschenröder hoffe aber auf einen Auftrag aus China für eine Schienenbefestigung im Wert von 100 Mill. Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%