Trotz Absatzrückgangs
Heineken steigert Gewinn

Die weltweit drittgrößte Brauerei Heineken hat 2010 zwar weniger abgesetzt. Doch dank ihres Sparkurses steigerte sie ihren Nettogewinn deutlich und übertraf die Erwartungen.
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BrüsselHeineken musste 2010 zwar einen Absatzrückgang um 3,1 Prozent bei vergleichbaren Posten hinnehmen. Dank des Sparprogrammes wurden im vergangenen Jahr aber 280 Millionen Euro weniger ausgegeben. Die Übernahme des Braugeschäftes der mexikanischen Femsa brachte zudem Synergien in Höhe von 42 Millionen Euro, wie der Hersteller von Marken wie Heineken oder Amstel mitteilte.

Die Hoffnungen des Konzerns konzentrieren sich auf Lateinamerika, Asien und Afrika. Heineken erwartet, dass seine Rohstoffkosten im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen und will dies mit höheren Preisen ausgleichen. Die Preise für Agrarrohstoffe zogen zuletzt kräftig an. So verteuerte sich Gerste zur Lieferung im März seit Mai 2010 um 51 Prozent.

Der Nettogewinn von Heineken stieg 2010 ohne einmalige Effekte um 37 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Von Reuters befragte Experten hatten im Durchschnitt mit 1,38 Milliarden Euro gerechnet.

Die Aktien des Unternehmens stiegen am Mittwoch nach Bekanntgabe der Zahlen um gut vier Prozent.

Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev will am 3. März seine Zahlen bekanntgeben. Die Nummer vier unter den Brauereien, Carlsberg, plant für den 21. Februar die Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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