Trotz Krise
Luxuskonzern LVMH steigert Umsatz

Champagner und andere Luxusartikel verkaufen sich immer. So scheint es jedenfalls in Anbetracht der aktuellen Umsatzzahle des Pariser Konzerns LVMH. Doch auch hier schwächt sich das Wachstum langsam ab.
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ParisDer weltgrößte Luxusgüterkonzern LVMH hat seinen Umsatz trotz der Schuldenkrise in Europa gesteigert. Das Pariser Unternehmen wies am Montag für das dritte Quartal einen Umsatzanstieg auf vergleichbarer Basis von sechs Prozent auf 6,9 Milliarden Euro zum Vorjahr aus. Vor allem das Champagner-, Cognac- und Kosmetikgeschäft zeigte sich robust.

Im Vergleich zu den Vorquartalen schwächte sich das Wachstum jedoch ab. Im zweiten Quartal hatte der Anstieg noch acht Prozent und im ersten Quartal zwölf Prozent betragen. LVMH stellt unter anderem die Champagner Moët & Chandon und Dom Perignon sowie Hennessy-Cognac her und Louis-Vuitton-Taschen her. Für das laufende Jahr zeigte sich der Konzern trotz der Wirtschaftsflaute in Europa zuversichtlich.

Einer Studie zufolge muss sich die Luxusgüterbranche allerdings weltweit in diesem Jahr auf langsamere Umsatzzuwächse einstellen. Angesichts der Sorgen vor einem Konjunkturabschwung und der Schuldenkrise hielten sich vor allem Chinesen und Europäer mit ihren Einkäufen zurück, prognostizierten die Unternehmensberatung Bain & Co und der italienische Verband für Hersteller von Luxusgütern am Montag. Der Umsatz in der Branche werde demnach 2012 nur fünf Prozent zuelegen nach noch 13 Prozent im vergangenen Jahr. In den Jahren 2013 bis 2015 dürften sich die jährlichen Zuwächse auf vier bis sechs Prozent belaufen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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