Trotz Verlust
Konsumforscher GfK plant stabile Dividende

Trotz eines Nettoverlusts im vergangenem Jahr will die Gesellschaft für Konsumforschung seinen Aktionären eine hohe Dividende zahlen. Mit 0,65 Euro je Aktie bleibt die Gewinnbeteiligung für Anteilseigner unverändert.
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FrankfurtDeutschlands größter Marktforscher GfK will seinen Aktionären trotz eines Nettoverlusts für 2013 eine unverändert hohe Dividende zahlen. Die Gewinnbeteiligung für die Anteilseigner solle wie im Vorjahr 0,65 Euro je Aktie betragen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. 2013 drückten Abschreibungen auf Firmenwerte das Unternehmen in die roten Zahlen. Unter dem Strich verbuchte die GfK einen Verlust von 42,1 Millionen Euro. Der Umsatz ging auf 1,49 (Vorjahr: 1,51) Milliarden Euro zurück.

Im laufenden Jahr erwartet die GfK ein moderates Umsatzwachstum von ein bis zwei Prozent und eine leichte Verringerung der Profitabilität: Die operative Umsatzrendite werde zwischen zwölf und 12,5 Prozent liegen – 2013 hatte sie noch 12,7 Prozent betragen. 2015 und 2016 erwartet die GFK dann ein stärkeres organisches Wachstum als der Gesamtmarkt, also einen Gewinn an Marktanteilen. Die Marge soll 2016 zwischen 14 und 15 Prozent liegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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