Übernahme
Aurelius zahlt weniger für Berentzen

Der Finanzinvestor Aurelius muss für die Übernahme des Apfelkorn-Herstellers Berentzen etwas weniger tief in die Tasche greifen als angekündigt.

HB HANNOVER. Die Finanzaufsicht BaFin habe als Drei-Monats-Durchschnittskurs für die Vorzugsaktien 2,65 Euro ermittelt, teilte Aurelius am Dienstag mit. Somit muss die Münchner Beteiligungsgesellschaft den Berentzen-Vorzugsaktionären drei Cent je Papaier weniger zahlen als von Aurelius erwartet. Die Beteiligungsfirma hatte sich zuvor bereits 75,1 Prozent der Stammaktien von den Familien Berentzen, Wolff, Pabst und Richarz gesichert.

Für die börsennotierte Aurelius ist Berentzen die größte Transaktion der Firmengeschichte. Damit werde die Schwelle von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten, hieß es. Aurelius ist auf den Kauf von Firmen in Umbruchsituationen und Randbereiche großer Konzerne spezialisiert. In der Regel halten die Münchner ihre Beteiligungen fünf bis acht Jahre.

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