Übernahme durch Midea
Kuka ist sich mit Chinesen einig

Kuka-Chef Till Reuter kann sich freuen: Der Roboterbauer erhält vom chinesischen Investor Midea langfristige Standort- und Jobgarantien. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionären, das Angebot anzunehmen.

FrankfurtVorstand und Aufsichtsrat des Roboterherstellers Kuka empfehlen den Aktionären die Annahme eines Übernahmeangebots des chinesischen Investors Midea. Die Gremien veröffentlichten am Dienstagabend eine Stellungnahme, dass das Midea-Angebot „im Sinne des Unternehmens, seiner Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter“ sei, wie die Kuka AG berichtete.

Zuvor hatte das Augsburger Unternehmen mit Midea eine Investorenvereinbarung getroffen, wonach dem deutschen Unternehmen bis Ende des Jahres 2023 die Unabhängigkeit garantiert wird. Midea verpflichtet sich laut dem am Dienstag geschlossenen Vertrag, die Selbstständigkeit des Kuka-Vorstands zu garantieren und die gewerblichen Schutzrechte Kukas nicht anzutasten. Auch eine Jobgarantie für die 12.300 Mitarbeiter und eine Garantie für die...

 
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