Premium Übernahmepoker um MDax-Konzern Investoren misstrauen Stada-Taktik

Der Pharmakonzern Stada verschiebt Gespräche mit den Bietern und erhöht seine Prognosen. Der Aufsichtsrat holt eine dritte Bank zu Hilfe. Einige Investoren zeigen sich skeptisch.
Diese Übernahmeofferten für 58 Euro je Aktie spiegeln  aus Sicht von Stada-Vorstand und Aufsichtsrat nicht den fundamentalen Unternehmenswert wider. Quelle: dpa
Stada erhöht die Wachstumsprognose

Diese Übernahmeofferten für 58 Euro je Aktie spiegeln aus Sicht von Stada-Vorstand und Aufsichtsrat nicht den fundamentalen Unternehmenswert wider.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Pharmahersteller Stada ist mehr wert als die Börse und die Kaufinteressenten derzeit bieten. So lautet die implizite Botschaft, die der Vorstand des umkämpften Generikaherstellers am Freitag mit einer erhöhten Mittelfrist-Prognose verbreitete.

Unternehmenschef Matthias Wiedenfels will das operative Ergebnis (Ebitda) bis 2019 um bis zu 45 Prozent steigern, statt der bisher in Aussicht gestellten Erhöhung um rund ein Viertel. Die neue Guidance zeige, so sagte Wiedenfels gegenüber dem Handelsblatt, „dass die Firma stark ist, großes Potenzial hat, und dass wir die richtigen Schritte gehen“.

 

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